Tierschutz

Die Armut in Kolumbien schlägt sich in besonderem Maße auch auf die Situation vieler Tiere nieder. Diese Tiere werden oft ausgesetzt, sind unterernährt und werden, wenn sie verletzt oder krank sind, tierärztlich nicht behandelt, weil die notwendigen finanziellen Mittel in diesen Bevölkerungsschichten nicht vorhanden sind. Viele dieser Tiere werden jede Woche in der Stiftung abgegeben oder einfach vor die Tür gelegt – als oftmals letzte Chance für diese Tiere.

Die Stiftung Cantoalavida nimmt die Tiere auf und füttert sie, behandelt sie und lässt sie, wenn notwendig, tierärztlich behandeln. Ziel ist es, die Tiere nach Genesung und Impfung in gute Hände zu vermitteln. Die Stiftung Cantoalavida unterstützt Mensch und Tier ausschließlich auf ökologischer Basis und leistet damit einen Beitrag zur Balance zwischen Menschen und Natur.

Ein großes Problem in Kolumbien ist, dass Hunde und Katzen oftmals Straßentiere sind und sich dadurch schnell vermehren. Die Stiftung Cantoalavida versucht durch selbstfinanzierte medizinische Eingriffe, z.B. Sterilisationen, die Problematik zumindest etwas einzuschränken.

Alle ärztlichen Behandlungen werden entweder auf dem Stiftungsgelände oder beim Tierarzt durchgeführt und aus den Spendengeldern finanziert. Dazu gehören sowohl die Impfungen, die Sterilisationen, die Behandlung von Verletzungen aller Art und die Medikamente für die weiteren Behandlungen. Natürlich werden die Tiere durch die Stiftung Cantoalavida zunächst traditionell behandelt, um den Tieren unnötige chemische Medikamente zu ersparen.

Die Tiere werden artgerecht versorgt. Sie erhalten das für sie entsprechende Futter und haben trockene und gepflegte getrennte Unterkünfte und Rückzugsräume entsprechend den gültigen Tierschutzbestimmungen. Alle Tiere sind freilaufend und werden nicht in Käfigen gehalten.

Die Stiftung Cantoalavida versucht auf Gewalt gegenüber den Tieren durch aktive Öffentlichkeitsarbeit aufmerksam zu machen und damit für ein besseres Bewusstseins gegenüber Tieren zu sorgen.